Die letzten drei Tage verbrachten wir in der "Ciudad que nunca para" (die niemals anhaelt, stehen bleibt oder frei uebersetzt auch niemals schlaeft). Am ersten Tag hatten wir das Glueck einen Fremdenfuehrer aus Bern zu treffen: Markus Williner zeigte uns die schoensten Seiten und Cafes von Buenos Aires und wir verbrachten mit ihm einige Stunden plaudernd, staunend und lachend. Am zweiten Tag waren wir mit dem Touristenbus unterwegs, welcher nach dem Hop-on/Hop-off System funktionierte und uns in kurzer Zeit alle Sehenswuerdigkeiten dieser Stadt naeher brachte. Am letzten Tag unserer Reise gaben wir noch die restlichen Pesos aus und gingen ausgiebig shoppen. Heute heisst es Abschied nehmen nach 4 Wochen im wunderschoenen Argentinien!
Wieder einmal herzlichen Dank allen, die uns auf der Reise, lesend und schreibend begleitet haben und bis ganz bald!
Sonntag, 20. Februar 2011
Mittwoch, 16. Februar 2011
Bariloche - die Schweiz Argentiniens
Bariloche ist ein beschauliches "haerziges" Staedtchen. Bei der Ansicht von einigen Haeusern koennte man meinen, dass man irgendwo in Gstaad, St. Moritz, Interlaken oder in einem kleinen Tessinerdoerfchen ist. Es hat eine Unmenge an Geranien, Holzchalets, Kaese- und Chocolatfondues :-) zudem ist die Umgebung - wie in der Schweiz auch - einfach zauberhaft..
Wir fuhren mit der Gondelbahn auf den Cerro Otto. Ich sagte noch zu Sarah, dass es sicherlich eine schweizerische Gondelanlage sei und somit sicher sei mit dieser auf den Berg zu fahren.. Beim Anstehen bemerkten wir, dass die Bahn zeitweise abgestellt wurde und stellten fest, dass dies aufgrund von zu starken Windboen geschah. Der Anblick einer geoeffneten Gondel, liess uns an der schweizerischen Herkunft der Gondel zweifeln, denn im Inneren einer jeden Gondel lag ein grosser Betonklotz.. Im Gondelinnern lasen wir, dass es sich um eine oesterreichische Gondel handelte, was uns zusehends beruhigte. Als wir in der Haelfte der Strecke z.T. ein lautes Gequitsche wahrnahmen, war uns schon nicht mehr ganz soooo wohl bei der Sache. Wir kamen jedoch gut oben an und durften einen sensationellen Ausblick auf eine Seen- und Berglandschaft geniessen, welcher in uns weitere heimatliche Gefuehle weckte. Den Rueckweg mussten wir mit einer 2stuendigen Wartezeit mit einem Bus hinter uns bringen, da der Gondelbetrieb kurz nach unserer Ankunft auf dem Cerro Otto wegen zu starken Windboeen eingestellt worden war. Die Wartezeit verbrachten wir stehend und lesend..
Wir fuhren mit der Gondelbahn auf den Cerro Otto. Ich sagte noch zu Sarah, dass es sicherlich eine schweizerische Gondelanlage sei und somit sicher sei mit dieser auf den Berg zu fahren.. Beim Anstehen bemerkten wir, dass die Bahn zeitweise abgestellt wurde und stellten fest, dass dies aufgrund von zu starken Windboen geschah. Der Anblick einer geoeffneten Gondel, liess uns an der schweizerischen Herkunft der Gondel zweifeln, denn im Inneren einer jeden Gondel lag ein grosser Betonklotz.. Im Gondelinnern lasen wir, dass es sich um eine oesterreichische Gondel handelte, was uns zusehends beruhigte. Als wir in der Haelfte der Strecke z.T. ein lautes Gequitsche wahrnahmen, war uns schon nicht mehr ganz soooo wohl bei der Sache. Wir kamen jedoch gut oben an und durften einen sensationellen Ausblick auf eine Seen- und Berglandschaft geniessen, welcher in uns weitere heimatliche Gefuehle weckte. Den Rueckweg mussten wir mit einer 2stuendigen Wartezeit mit einem Bus hinter uns bringen, da der Gondelbetrieb kurz nach unserer Ankunft auf dem Cerro Otto wegen zu starken Windboeen eingestellt worden war. Die Wartezeit verbrachten wir stehend und lesend..
24 Stunden Busfahrt
Die Distanzen in Argentinien sind enorm. Diese Erkenntnis mussten wir am eigenen Leib erfahren auf der Busfahrt von El Chalten nach Bariloche. Diese Strecke legten wir in 2 Tagen zurueck. Am ersten Tag waren wir 12 Stunden, meistens auf Kiesstrasse unterwegs. Diese Kiesstrasse ist die Ruta 40, welche beruehmt ist, obwohl sie noch gar fertiggestellt ist! In der Ortschaft, Perito Moreno, uebernachteten wir und am naechsten Tag verbrachten wir nochmals 13 Stunden eingequetscht im Bussitz hinter uns.
Ice Hiking und der Cerro Fitz Roy
El Chalten erreichten wir per Bus von El Calafate in nur 3 Stunden. In einem Land wie Argentinien eine geringe und locker zuruecklegbare Strecke. Schon bei der Fahrt nach El Chalten wurde uns wieder einmal bewusst, wie viel Wetterglueck wir auf unserer bisherigen Reise hatten. Eingangs des Nationalparks wurden wir von einem Ranger darauf aufmerksam gemacht, dass wir absolut phantastische Bedingungen haetten in den naechsten 2-3 Tagen, denn normalerweise sehe man den Cerro Torre nicht, dieser huelle sich in einen Nebelhut und oftmals sei auch der Cerro Fitz Roy nicht sichtbar. Wir konnten beide Cerros bereits vom Ortseingang in El Chalten aus wunderbar sehen!!
Lago Capri
Am Ankunftstag suchten wir uns eine einfache Wanderung zu diesem wunderschoen gelegenen See aus, welche uns einen schoenen Ausblick auf den Cerro Fitz Roy ermoeglichte. Es war uns sogar moeglich den Fitz Roy zu beruehren - wie die Fotos eindruecklich belegen. Diese 4 stuendige Wanderung betrachteten wir als "Einlaufen" fuer das am naechsten Tag geplanten Ice-Trekking..
Ice Trekking auf dem Glaciar Grande
..haetten wir morgens um 7.00 Uhr gewusst, was dieser Tag uns fuer Strapazen bringen wuerde, haetten wir uns wahrscheinlich im Bett umgedreht und weiter geschlafen.. Aber nein, wir wollten es ja nicht anders, den Ice-Hike am Perito Moreno, wo man mit dem Boot zur Trekkingstelle transportiert wird, war uns nicht Herausforderung genug, also mussten wir zu fuenft und mit Juan, dem Fuehrer, einen 5 stuendigen Hinweg ueber Taeler, Berge, Fluesse, Gebirgskreten, Steilhaenge und Kletterhaenge zuruecklegen, bis wir ueberhaupt einen Fuss auf Eis setzen konnten. Wir litten.. aber einmal mehr: Vale la pena! Wir quaelten uns ueber unwegsames Gelaende, ueber schoene Wanderstrecken, liessen uns beinahe vom starken Wind wegwehen, ueberquerten einen Fluss an einem Seil haengend unter Einsatz unserer Armmuskulatur und huepften wie die "Gemsen" ueber felsige Steilhaenge zum Gletscher hinunter. Die Freude beim Ende der Wanderung wurde sogleich von der Gewissheit abgeloest, dass wir denselben Weg wieder zurueck gehen mussten und schon jetzt das Gefuehl hatten, keinen weiteren Schritt mehr machen zu koennen. Aber erst einmal gings auf den Gletscher.. Wir schnallten die Steigeisen unter die Fuesse und erhielten eine erste Lektion im Ice-Hiken. In einer "gemuetlichen" Eisspalte liessen wir uns nieder und genossen unser Mittagessen, welches nach diesem Gewaltsmarsch wie ein Deluxe-Essen auf uns wirkte, wir hatten danach jedenfalls wieder die Kraft gefunden ein waghalsiges Experiment zu wagen: Ice-Climbing! Was waren wir beide stolz auf uns, als wir die paar Meter mit Eispickel und natuerlich guter Sicherung von Juan erfolgreich hinter uns gebracht hatten.. Der Rueckweg nach El Chalten war irgendwie weniger beschwerlich. Wahrscheinlich weil wir wussten wie weit es noch war und weil wir doch von einem wunderschoenen Erlebnis auf dem Gletscher zehren konnten.
Am Abend todmuede und mit schmerzenden Beinen im Hostel zurueck, sagte mir Juan, dass es sich bei dieser Tour eigentlich um eine 2-taegige Tour handeln wuerde, mit einem 7stuendigen Hin- und einem 7stuendigen Rueckweg.. Aha, ok, wieder einmal hatten wir fast unglaubliches geleistet und sind zu Recht stolz auf uns!
Cerro Fitz Roy
Unsere Beine waren am naechsten Tag wieder munter und trugen uns bis zum Laguna de las tres Torres, von wo aus man einen sensationellen Blick auf den Cerro Fitz Roy haben kann. Uns wurde dieser Blick an diesem Tag aufgrund von Wolken verwehrt. Trotzdem genossen wir die Wanderung, den Aufstieg und das Picknick am Fusse des Fitz Roys :-). Auf dem Rueckweg wurden wir von drei Personen angesprochen, welche uns zum Mate Tee einluden. Die Frau meinte, sie moechte uns gerne fotografieren, mit dem Fitz Roy als Hintergrund und mit dem Mate Tee in den Haenden. Wir waren etwas erstaunt ueber diesen aussergewoehnlichen Wunsch und sagten, klar, warum nicht. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Fotografin vom National Geographic handelte, welche eine Reportage ueber Patagonien schreibt. Sie meinte immerzu, wie suess wir und wie perfekt diese Bilder seien. Sie schrieb sich unsere Namen und Mailadressen auf und entliess uns, nachdem sie eine Unmenge an Fotos geschossen hatte. Am Abend traffen wir alle per Zufall wieder in einem kleinen Restaurant in El Chalten und sie schoss munter weitere Fotos von uns.. Ploetzlich stand sie auf und fragte uns, ob wir ihr die Rechte an den vom Nachmittag gemachten Fotos abtreten wuerden..
Also Leute, wenn ihr uns vielleicht im National Geografic bestaunen wollt, achtet auf eine Ausgabe ueber Patagonien!
Lago Capri
Am Ankunftstag suchten wir uns eine einfache Wanderung zu diesem wunderschoen gelegenen See aus, welche uns einen schoenen Ausblick auf den Cerro Fitz Roy ermoeglichte. Es war uns sogar moeglich den Fitz Roy zu beruehren - wie die Fotos eindruecklich belegen. Diese 4 stuendige Wanderung betrachteten wir als "Einlaufen" fuer das am naechsten Tag geplanten Ice-Trekking..
Ice Trekking auf dem Glaciar Grande
..haetten wir morgens um 7.00 Uhr gewusst, was dieser Tag uns fuer Strapazen bringen wuerde, haetten wir uns wahrscheinlich im Bett umgedreht und weiter geschlafen.. Aber nein, wir wollten es ja nicht anders, den Ice-Hike am Perito Moreno, wo man mit dem Boot zur Trekkingstelle transportiert wird, war uns nicht Herausforderung genug, also mussten wir zu fuenft und mit Juan, dem Fuehrer, einen 5 stuendigen Hinweg ueber Taeler, Berge, Fluesse, Gebirgskreten, Steilhaenge und Kletterhaenge zuruecklegen, bis wir ueberhaupt einen Fuss auf Eis setzen konnten. Wir litten.. aber einmal mehr: Vale la pena! Wir quaelten uns ueber unwegsames Gelaende, ueber schoene Wanderstrecken, liessen uns beinahe vom starken Wind wegwehen, ueberquerten einen Fluss an einem Seil haengend unter Einsatz unserer Armmuskulatur und huepften wie die "Gemsen" ueber felsige Steilhaenge zum Gletscher hinunter. Die Freude beim Ende der Wanderung wurde sogleich von der Gewissheit abgeloest, dass wir denselben Weg wieder zurueck gehen mussten und schon jetzt das Gefuehl hatten, keinen weiteren Schritt mehr machen zu koennen. Aber erst einmal gings auf den Gletscher.. Wir schnallten die Steigeisen unter die Fuesse und erhielten eine erste Lektion im Ice-Hiken. In einer "gemuetlichen" Eisspalte liessen wir uns nieder und genossen unser Mittagessen, welches nach diesem Gewaltsmarsch wie ein Deluxe-Essen auf uns wirkte, wir hatten danach jedenfalls wieder die Kraft gefunden ein waghalsiges Experiment zu wagen: Ice-Climbing! Was waren wir beide stolz auf uns, als wir die paar Meter mit Eispickel und natuerlich guter Sicherung von Juan erfolgreich hinter uns gebracht hatten.. Der Rueckweg nach El Chalten war irgendwie weniger beschwerlich. Wahrscheinlich weil wir wussten wie weit es noch war und weil wir doch von einem wunderschoenen Erlebnis auf dem Gletscher zehren konnten.
Am Abend todmuede und mit schmerzenden Beinen im Hostel zurueck, sagte mir Juan, dass es sich bei dieser Tour eigentlich um eine 2-taegige Tour handeln wuerde, mit einem 7stuendigen Hin- und einem 7stuendigen Rueckweg.. Aha, ok, wieder einmal hatten wir fast unglaubliches geleistet und sind zu Recht stolz auf uns!
Cerro Fitz Roy
Unsere Beine waren am naechsten Tag wieder munter und trugen uns bis zum Laguna de las tres Torres, von wo aus man einen sensationellen Blick auf den Cerro Fitz Roy haben kann. Uns wurde dieser Blick an diesem Tag aufgrund von Wolken verwehrt. Trotzdem genossen wir die Wanderung, den Aufstieg und das Picknick am Fusse des Fitz Roys :-). Auf dem Rueckweg wurden wir von drei Personen angesprochen, welche uns zum Mate Tee einluden. Die Frau meinte, sie moechte uns gerne fotografieren, mit dem Fitz Roy als Hintergrund und mit dem Mate Tee in den Haenden. Wir waren etwas erstaunt ueber diesen aussergewoehnlichen Wunsch und sagten, klar, warum nicht. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Fotografin vom National Geographic handelte, welche eine Reportage ueber Patagonien schreibt. Sie meinte immerzu, wie suess wir und wie perfekt diese Bilder seien. Sie schrieb sich unsere Namen und Mailadressen auf und entliess uns, nachdem sie eine Unmenge an Fotos geschossen hatte. Am Abend traffen wir alle per Zufall wieder in einem kleinen Restaurant in El Chalten und sie schoss munter weitere Fotos von uns.. Ploetzlich stand sie auf und fragte uns, ob wir ihr die Rechte an den vom Nachmittag gemachten Fotos abtreten wuerden..
Also Leute, wenn ihr uns vielleicht im National Geografic bestaunen wollt, achtet auf eine Ausgabe ueber Patagonien!
Glaciar Perito Moreno
In El Calafate goennten wir uns wieder einmal etwas Erholung :-)! In diesem beschaulichen und sehr touristisch gefaerbten Staedtchen legten wir zwei Chilltage ein und genossen das suesse Nichtstun, organisieren der weiteren Reise, Lesen im Cafe vor einem leckeren Capuchino usw.
Glaciar Perito Moreno
Dies ist einer der wenigen Gletscher der Welt, welcher noch waechst. Aufgrund dieses Wachstums kann beobachtet werden, wie Eisbrocken unter lautem Getoese abbrechen und ins Wasser fallen - ein einmaliges Naturschauspiel. Der Gletscher ist 30 Kilometer lang und an einigen Stellen bis zu 30 Metern hoch! Wir fuhren morgens mit einem Tourbus zum "Parque Nacional Los Glaciares" und mit dem Boot bis dicht vor den Perito Moreno Gletscher. Zeitweise herrschte auf dem Deck des Bootes Stillschweigen, da alle von den eindruecklichen Gletscherwaenden faszniert waren. Die Gletscherzunge reicht bis auf einige Meter an die Peninsula Magallanes heran. Bis im Jahr 2008 reichte der Gletscher sogar bis auf diese Landzunge hinueber. Die Eisbruecke stuerzte im 2008 ein. Dem Besucher wird auf einem Gitter- und Holzstegrundgang ermoeglicht die Nord- und Suedseite des Gletschers zu bestaunen. Sarah und ich liessen uns auf einem der Baenke direkt vor dem Gletscher nieder und wir konnten mehrere Eisabbrueche beobachten!
Glaciar Perito Moreno
Dies ist einer der wenigen Gletscher der Welt, welcher noch waechst. Aufgrund dieses Wachstums kann beobachtet werden, wie Eisbrocken unter lautem Getoese abbrechen und ins Wasser fallen - ein einmaliges Naturschauspiel. Der Gletscher ist 30 Kilometer lang und an einigen Stellen bis zu 30 Metern hoch! Wir fuhren morgens mit einem Tourbus zum "Parque Nacional Los Glaciares" und mit dem Boot bis dicht vor den Perito Moreno Gletscher. Zeitweise herrschte auf dem Deck des Bootes Stillschweigen, da alle von den eindruecklichen Gletscherwaenden faszniert waren. Die Gletscherzunge reicht bis auf einige Meter an die Peninsula Magallanes heran. Bis im Jahr 2008 reichte der Gletscher sogar bis auf diese Landzunge hinueber. Die Eisbruecke stuerzte im 2008 ein. Dem Besucher wird auf einem Gitter- und Holzstegrundgang ermoeglicht die Nord- und Suedseite des Gletschers zu bestaunen. Sarah und ich liessen uns auf einem der Baenke direkt vor dem Gletscher nieder und wir konnten mehrere Eisabbrueche beobachten!
Sonntag, 6. Februar 2011
Nationalpark Torres del Paine (Chile)
Wir verbrachten viele Trekkingstunden im Nationalpark Torres del Paine. Wir wanderten die bekannte W-Route und bestaunten in drei Tagen den Glaciar Grey, das Franzoesische Valley und die bekannten drei Torres.
Am ersten Tag hatten wir eine 3,5 stuendige Reise per Bus und Catamaran hinter uns, als wir uns gegen 13.00 Uhr auf den Weg zum Glaciar Grey machten. Ausgeschrieben war der Wanderweg fuer 6 Stunden hin und zurueck. Nach 2,5 Stunden wandern, mussten wir uns mit mueden Beinen hinlegen und ausruhen und fanden einen tollen Aussichtspunkt von wo aus wir den eindrucksvollen Gletscher bestaunen konnten. Na ja, beide schliefen auf dem warmen Stein ein und nach einer geruhsamen Stunde machten wir uns auf den Rueckweg ins Refugio. Die Nacht verbrachten wir in einem voll belegten 6er Zimmer. Also nix mit der verdienten Nachtruhe nach einem anstrengenden Wandertag :-)
Den zweiten Tag starteten wir gemuetlich mit einem guten Fruehstueck und setzten uns danach mit unseren guten Buechern in die bequemen Sofas. Wir hatten es nicht sonderlich eilig um fuer die heutige Wanderung aufzubrechen, da es in Stroemen regnete! Kaum erschien der erste Sonnenstrahl am Himmel, banden wir unsere Wanderschuhe und machten uns frohen Mutes und mit ausgeruhten Beinen auf den Weg. Dieser fuehrte uns wiederum rauf und runter, mal am See entlang, mal durch einen mystischen Wald bis zum Valley Frances. Auch an diesem Tag waren wir ca. 4.5 Stunden unterwegs und es gab immer etwas zum Schauen, Bestaunen oder Bereden! Am selben Abend fuhren wir mit Catamaran und Bus zu einem anderen Refugio, nahe des Torres del Paine Gebirges. Geschlafen wurde wiederum in einem 6er Zimmer.
Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg zu den beruehmten "Torres". Die Wanderung war mit 4,5 Stunden hin und 4,5 Stunden zurueck ausgeschrieben mit z.T. bergsteigerischen Einlagen. Wer uns kennt, weiss, dass wir keine 9 Stunden unterwegs waren und auch NIE ueberholt wurden :-)! Wir waren leichten Fusses unterwegs, lachten, scherzten, sprachen und huepften ueber die unwegsamsten Wege und legten auch die letzte halbe Stunde Klettertour noch mit vollem Elan hin, wo alle anderen nur noch staunen konnten. Wir schafften den Hinweg in NUR 3 Stunden und den Rueckweg brachten wir in ca. 2.5 Stunden hinter uns. VALE LA PENA - dies sagte ich zu allen Wanderern, welche uns auf unserem Abstieg kreuzten und wissen wollten,wie weit es noch sei. Es bedeutet, dass die Strapazen es der Wert sind! Und das war es wirklich (siehe Bilder)! Sarah und ich blieben eine Stunde beim Aussichtspunkt sitzen, teilten unser Sandwich (wir machen wiederum: Iss die Haelfte) und genossen die Stille und den sensationellen Ausblick.
Nach diesen drei Tagen waren wir doch etwas K.O. Wir hatten einige Kilometer ueber Stock und Stein in den Beinen, immer bei Sonnenschein oder einem erfrischenden, feinen und nur kurzen Nieselregen, mit guten Gespraechen und immmer mitten in einer atemberaubenden Natur!
Am ersten Tag hatten wir eine 3,5 stuendige Reise per Bus und Catamaran hinter uns, als wir uns gegen 13.00 Uhr auf den Weg zum Glaciar Grey machten. Ausgeschrieben war der Wanderweg fuer 6 Stunden hin und zurueck. Nach 2,5 Stunden wandern, mussten wir uns mit mueden Beinen hinlegen und ausruhen und fanden einen tollen Aussichtspunkt von wo aus wir den eindrucksvollen Gletscher bestaunen konnten. Na ja, beide schliefen auf dem warmen Stein ein und nach einer geruhsamen Stunde machten wir uns auf den Rueckweg ins Refugio. Die Nacht verbrachten wir in einem voll belegten 6er Zimmer. Also nix mit der verdienten Nachtruhe nach einem anstrengenden Wandertag :-)
Den zweiten Tag starteten wir gemuetlich mit einem guten Fruehstueck und setzten uns danach mit unseren guten Buechern in die bequemen Sofas. Wir hatten es nicht sonderlich eilig um fuer die heutige Wanderung aufzubrechen, da es in Stroemen regnete! Kaum erschien der erste Sonnenstrahl am Himmel, banden wir unsere Wanderschuhe und machten uns frohen Mutes und mit ausgeruhten Beinen auf den Weg. Dieser fuehrte uns wiederum rauf und runter, mal am See entlang, mal durch einen mystischen Wald bis zum Valley Frances. Auch an diesem Tag waren wir ca. 4.5 Stunden unterwegs und es gab immer etwas zum Schauen, Bestaunen oder Bereden! Am selben Abend fuhren wir mit Catamaran und Bus zu einem anderen Refugio, nahe des Torres del Paine Gebirges. Geschlafen wurde wiederum in einem 6er Zimmer.
Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg zu den beruehmten "Torres". Die Wanderung war mit 4,5 Stunden hin und 4,5 Stunden zurueck ausgeschrieben mit z.T. bergsteigerischen Einlagen. Wer uns kennt, weiss, dass wir keine 9 Stunden unterwegs waren und auch NIE ueberholt wurden :-)! Wir waren leichten Fusses unterwegs, lachten, scherzten, sprachen und huepften ueber die unwegsamsten Wege und legten auch die letzte halbe Stunde Klettertour noch mit vollem Elan hin, wo alle anderen nur noch staunen konnten. Wir schafften den Hinweg in NUR 3 Stunden und den Rueckweg brachten wir in ca. 2.5 Stunden hinter uns. VALE LA PENA - dies sagte ich zu allen Wanderern, welche uns auf unserem Abstieg kreuzten und wissen wollten,wie weit es noch sei. Es bedeutet, dass die Strapazen es der Wert sind! Und das war es wirklich (siehe Bilder)! Sarah und ich blieben eine Stunde beim Aussichtspunkt sitzen, teilten unser Sandwich (wir machen wiederum: Iss die Haelfte) und genossen die Stille und den sensationellen Ausblick.
Nach diesen drei Tagen waren wir doch etwas K.O. Wir hatten einige Kilometer ueber Stock und Stein in den Beinen, immer bei Sonnenschein oder einem erfrischenden, feinen und nur kurzen Nieselregen, mit guten Gespraechen und immmer mitten in einer atemberaubenden Natur!
Mittwoch, 2. Februar 2011
Crucero Australis al fin del Mundo
Am Samstag Nachmittag checkten wir auf dem X-Fahrtschiff "Crucero Australis" ein. Diese X-Fahrt war einmalig und wir koennen sagen, dass wir absolut wundervolle und lustige Tage auf diesem Schiff verbracht haben! Wir hatten eine grosse und vorallem helle Kabine, da es ueber ein grosses Fenster verfuegte (wir waren der Meinung, dass wir eine Kabine mit Bullauge erhalten wuerden, da wir die guenstigste Kabine auf dem Schiff gebucht hatten). Als erstes mussten wir unsere Livewests auf die Groesse hin kontrollieren. Sie hatten uns ein L und ein XL in die Kabine gehaengt:-) also hiess es erst einmal bei der Reception vorbeischauen und uns zwei M holen. Bereits da waren wir der Lacher fuer die anwesenden Personen an der Reception und es sollten noch viele solche Momente folgen.. Wer uns kennt, kann sich in etwa vorstellen, dass wir zur Unterhaltung der Mannschaft und der Gaeste in den naechsten drei Tagen wesentlich beitrugen! Bereits am Abend des zweiten Tages waren wir schiffbekannt als "las dos suizas locas" (die zwei verrueckten/lustigen Schweizerinnen) und die Crew liebte uns innig!
Wir durften uns von der Vollpension auf dem Schiff verwoehnen lassen, das hiess ein ausgiebiges Buffet am Morgen und Mittag und am Abend wurde ein Viergangmenu serviert. Es fehlte uns also an Nichts in diesen 3 Tagen :-) eher im Gegenteil, wir assen viel und bewegten uns kaum!
30. Januar - Cape Horn
Geschlafen haben wir in unseren Luxusbetten wie die Engel. Leider nicht allzu lange, denn bereits um 6.00 Uhr mussten wir aufstehen, oder besser, durften wir aufstehen einen Fruehaufsteherkaffee geniessen und dann hiess es in die Zodiac Boote einsteigen und ab zum Cape Horn! Wir hatten super Wetterbedingungen und deshalb war eine Landung am Cape Horn ohne Probleme moeglich. Wir verweilten auf der Insel mit Blick Richtung Sueden und genossen den Gedanken, am suedlichsten Punkt auf dem Suedamerikanischen Kontinent zu stehen. Eindruecklich!
31. Januar - Wulaia Bay
Juhe, wir durften heute etwas laenger im Bett liegen bleiben und genossen den Schlaf bis um 7.30 Uhr bevor wir uns mit Hunger ueber das Fruehstuecksbuffet hermachten. Und auch gut an diesem Tag stand ein Ausflug auf dem Programm. Wieder stiegen wir in die Zodiac Boote und machten uns auf den Weg Richtung Wulaia Bay, welche sehr geschichtstraechtig ist (Darwins Begegnung mit den Einheimischen). Und endlich wieder mal etwas Bewegung: Wir machten eine Wanderung bergwaerts um einen Ausblick ueber die Bucht und zu den umliegenden Bergen und Gletschern zu geniessen. Am Schluss der Wanderung wurde ein Whiskey serviert und die Suizas Locas nahmen nur ein Mineralwasser und hatten es trotzdem am Lustigsten von allen!
1. Februar - Piloto und Nena Gletscher
Dieser Ausflug war sensationell.. Einerseits weil wir zwei verschiedene Gletscher bestaunen konnten, weil Sarah und ich die Unterhalterinnen auf unserem Boot waren, der Fahrer und Guia Spass an unserer Froehlichkeit hatten und weil wir diesen Ausflug 2x machen durften!! Alle wurden auf verschiedene Touren aufgeteilt und die beiden Suizas locas wurden den Deutschen, den Englaendern, den Amis und einfach den Englischsprachigen zugeteilt. Wir waren in der ersten Gruppe und kehrten gluecklich und zufrieden aufs Boot zurueck. Nun war der Turn an den franzoesisch und spanisch sprechenden Leuten und wir taten als weinten wir, als wir von unserem Zodiac Boot runter mussten und sagten "otra vez, otra vez" (noch einmal, noch einmal). Und siehe da, der Zodiac Fahrer, Hector, und Guia sagten: Ok, steigt nochmals ein! Denn auf dem einen Zodiac hatte es nur 8 Personen und da es fuer 12 Personen Platz hat, durften wir nochmals mit :-) Dies liessen wir uns nicht zweimal sagen und schwupps waren wir wieder auf dem Boot und machten die Tour nochmals auf Franzoesisch..
2. Februar - Isla Magellane
Uff, wieder um 6.00 Uhr aufstehen umd die Magellan Pinguine zu bestaunen. Alle standen um 6.55 Uhr bei den Zoodiac Einstiegsstelle in froher Erwartung auf dieses einmalige Erlebnis. Wir durften auf einem abgesteckten Weg auf der Insel herumwandern und mussten lediglich den Wegkreuzenden Pinguinen den Vortritt lassen! Einige waren sehr neugierig und kamen auf Tuchfuehlung (siehe Fotos).
Leider endete dieses luxurioese und enspannende Programm am Dienstag Mittag mit der Einschiffung in Punta Arenas / Chile. Mit einem Bus fuhren wir weiter nach Puerto Natales von wo aus wir in den naechsten Tagen den Nationalpark Torres del Paine auf zig Wanderstunde erkunden wollen.
Wir durften uns von der Vollpension auf dem Schiff verwoehnen lassen, das hiess ein ausgiebiges Buffet am Morgen und Mittag und am Abend wurde ein Viergangmenu serviert. Es fehlte uns also an Nichts in diesen 3 Tagen :-) eher im Gegenteil, wir assen viel und bewegten uns kaum!
30. Januar - Cape Horn
Geschlafen haben wir in unseren Luxusbetten wie die Engel. Leider nicht allzu lange, denn bereits um 6.00 Uhr mussten wir aufstehen, oder besser, durften wir aufstehen einen Fruehaufsteherkaffee geniessen und dann hiess es in die Zodiac Boote einsteigen und ab zum Cape Horn! Wir hatten super Wetterbedingungen und deshalb war eine Landung am Cape Horn ohne Probleme moeglich. Wir verweilten auf der Insel mit Blick Richtung Sueden und genossen den Gedanken, am suedlichsten Punkt auf dem Suedamerikanischen Kontinent zu stehen. Eindruecklich!
31. Januar - Wulaia Bay
Juhe, wir durften heute etwas laenger im Bett liegen bleiben und genossen den Schlaf bis um 7.30 Uhr bevor wir uns mit Hunger ueber das Fruehstuecksbuffet hermachten. Und auch gut an diesem Tag stand ein Ausflug auf dem Programm. Wieder stiegen wir in die Zodiac Boote und machten uns auf den Weg Richtung Wulaia Bay, welche sehr geschichtstraechtig ist (Darwins Begegnung mit den Einheimischen). Und endlich wieder mal etwas Bewegung: Wir machten eine Wanderung bergwaerts um einen Ausblick ueber die Bucht und zu den umliegenden Bergen und Gletschern zu geniessen. Am Schluss der Wanderung wurde ein Whiskey serviert und die Suizas Locas nahmen nur ein Mineralwasser und hatten es trotzdem am Lustigsten von allen!
1. Februar - Piloto und Nena Gletscher
Dieser Ausflug war sensationell.. Einerseits weil wir zwei verschiedene Gletscher bestaunen konnten, weil Sarah und ich die Unterhalterinnen auf unserem Boot waren, der Fahrer und Guia Spass an unserer Froehlichkeit hatten und weil wir diesen Ausflug 2x machen durften!! Alle wurden auf verschiedene Touren aufgeteilt und die beiden Suizas locas wurden den Deutschen, den Englaendern, den Amis und einfach den Englischsprachigen zugeteilt. Wir waren in der ersten Gruppe und kehrten gluecklich und zufrieden aufs Boot zurueck. Nun war der Turn an den franzoesisch und spanisch sprechenden Leuten und wir taten als weinten wir, als wir von unserem Zodiac Boot runter mussten und sagten "otra vez, otra vez" (noch einmal, noch einmal). Und siehe da, der Zodiac Fahrer, Hector, und Guia sagten: Ok, steigt nochmals ein! Denn auf dem einen Zodiac hatte es nur 8 Personen und da es fuer 12 Personen Platz hat, durften wir nochmals mit :-) Dies liessen wir uns nicht zweimal sagen und schwupps waren wir wieder auf dem Boot und machten die Tour nochmals auf Franzoesisch..
2. Februar - Isla Magellane
Uff, wieder um 6.00 Uhr aufstehen umd die Magellan Pinguine zu bestaunen. Alle standen um 6.55 Uhr bei den Zoodiac Einstiegsstelle in froher Erwartung auf dieses einmalige Erlebnis. Wir durften auf einem abgesteckten Weg auf der Insel herumwandern und mussten lediglich den Wegkreuzenden Pinguinen den Vortritt lassen! Einige waren sehr neugierig und kamen auf Tuchfuehlung (siehe Fotos).
Leider endete dieses luxurioese und enspannende Programm am Dienstag Mittag mit der Einschiffung in Punta Arenas / Chile. Mit einem Bus fuhren wir weiter nach Puerto Natales von wo aus wir in den naechsten Tagen den Nationalpark Torres del Paine auf zig Wanderstunde erkunden wollen.
Samstag, 29. Januar 2011
Ushuaia
Wir verbrachten 3 Tage am Ende der Welt! Wettermaessig waren es angenehme 22 Grad und meistens lachte die Sonne. Also der Sommer von Ushuaia zeigte sich genau in diesen drei Tagen.
Am ersten Tag nahmen wir es sehr gemuetlich, besuchten den Glaciar Martial und sassen entspannt im Teehaus in Ushuaia. Schweizer, wir sind einfach die Bergsteigernation! Beim Glaciar fuhren wir erst eine Viertelstunde mit einem klapperigen Sessellift und danach waren 1 Stunde Hinweg und 1 Stunde fuer den Rueckweg angeschrieben. Der Weg war aeusserst beschwerlich, steil, steinig und gab nicht sehr viel Halt her. Trotzdem ueberholten Sarah und ich die meisten, welche sich auf diesem Weg aufhielten und waren in ca. 35 Minuten oben und in der gleichen Zeit wieder unten :-)
Am zweiten Tag fuhren wir in den Nationalpark Tierra del Fuego. Wir entschieden uns fuer eine Trekkingroute dem See entlang. Ausgeschrieben war es als leichter Spazierweg, dieser fuehrte uns dann trotzdem hinauf und hinunter, ueber Stock und Stein. Fuer 8km brauchten wir 4 Stunden, in welchen wir immer wieder staunend verharrten und unsere Blicke ueber die Landschaft wandern liessen und uns im Gras niederliessen und einfach gerade mal nichts machten und nichts dachten.
Am dritten Tag gings mit dem Boot zu den Islas de los lobos, Isla de los pajaros und zum Leuchtturm, welcher Argentinien und Chile voneinander trennt. Die Bootsfahrt dauerte drei Stunden und gleich zu Beginn konnten wir im Hafen einen Blick auf den Kreuzer "Crucero Australis" erhaschen. Wir sahen eine kleine Seehund Kolonie und viele verschiedene Voegel. Da wir erst gegen 17.00 Uhr das Boarding hatten, verweilten wir noch eine laengere Weile ganz gemuetlich in einem gemuetlichen Kaffe, tranken leckeren Capucchino und assen e ntgegen unseren Gewohnheiten, einen Hamburger mit Pommes frites!
Am ersten Tag nahmen wir es sehr gemuetlich, besuchten den Glaciar Martial und sassen entspannt im Teehaus in Ushuaia. Schweizer, wir sind einfach die Bergsteigernation! Beim Glaciar fuhren wir erst eine Viertelstunde mit einem klapperigen Sessellift und danach waren 1 Stunde Hinweg und 1 Stunde fuer den Rueckweg angeschrieben. Der Weg war aeusserst beschwerlich, steil, steinig und gab nicht sehr viel Halt her. Trotzdem ueberholten Sarah und ich die meisten, welche sich auf diesem Weg aufhielten und waren in ca. 35 Minuten oben und in der gleichen Zeit wieder unten :-)
Am zweiten Tag fuhren wir in den Nationalpark Tierra del Fuego. Wir entschieden uns fuer eine Trekkingroute dem See entlang. Ausgeschrieben war es als leichter Spazierweg, dieser fuehrte uns dann trotzdem hinauf und hinunter, ueber Stock und Stein. Fuer 8km brauchten wir 4 Stunden, in welchen wir immer wieder staunend verharrten und unsere Blicke ueber die Landschaft wandern liessen und uns im Gras niederliessen und einfach gerade mal nichts machten und nichts dachten.
Am dritten Tag gings mit dem Boot zu den Islas de los lobos, Isla de los pajaros und zum Leuchtturm, welcher Argentinien und Chile voneinander trennt. Die Bootsfahrt dauerte drei Stunden und gleich zu Beginn konnten wir im Hafen einen Blick auf den Kreuzer "Crucero Australis" erhaschen. Wir sahen eine kleine Seehund Kolonie und viele verschiedene Voegel. Da wir erst gegen 17.00 Uhr das Boarding hatten, verweilten wir noch eine laengere Weile ganz gemuetlich in einem gemuetlichen Kaffe, tranken leckeren Capucchino und assen e ntgegen unseren Gewohnheiten, einen Hamburger mit Pommes frites!
ARGENTINIEN!
Am Dienstag morgens um 4.00 Uhr ging eine lange Reise von Sarah und mir in Richtung Suedamerika los. Wir flogen mit der Iberia von Zuerich nach Madrid und weiter ging es auf einem 12stuendigen Weiterflug nach Buenos Aires. Die Fluege verliefen ohne Zwischenfaelle und Turbulenzen.. In Buenos Aires wurden wir von einem jungen strubbeligen Argentinier am Flughafen abgeholt und ins Hostal Nativo gebracht - NIE in dieses Hostal gehen! Es war schmutzig und hatte nix von der im Internet angepriesenen Gemuetlichkeit. UND es hatte Floehe! Sarah wurde von einigen wenigen gebissen, aber wer mich kennt, weiss, dass ich fuer diese Viecher ein Leckerbissen bin und sie nicht mehr so schnell von mir ablassen :-(
Am Mittwoch reisten wir bereits weiter nach Ushuaia, ans Ende der Welt! Wir stiegen im Flugzeug ein und waren angenehm ueberrascht, als wir die Reihe 3 in der Bussines Class entdeckten. Wir konnten somit die naechsten 5 Stunden Flug mit Zwischenlandung in El Calafate in sehr gemuetlichen Bussinesclass Sitzen geniessen. Auch dieser Flug war ruhig und wir hatten eine phaenomenale Aussicht ueber die Fjord- und Berglandschaft von Chile und Argentinien.
Am Mittwoch reisten wir bereits weiter nach Ushuaia, ans Ende der Welt! Wir stiegen im Flugzeug ein und waren angenehm ueberrascht, als wir die Reihe 3 in der Bussines Class entdeckten. Wir konnten somit die naechsten 5 Stunden Flug mit Zwischenlandung in El Calafate in sehr gemuetlichen Bussinesclass Sitzen geniessen. Auch dieser Flug war ruhig und wir hatten eine phaenomenale Aussicht ueber die Fjord- und Berglandschaft von Chile und Argentinien.
Dienstag, 9. März 2010
Kuala Lumpur (Malaysia)
Letzte Etappe auf meiner kurzen Asienreise. Am Dienstag flogen wir von Krabi (Thailand) mit der Billigfluggesellschaft AirAsia nach Kuala Lumpur. Wieder einmal musste ich feststellen, dass so ein Reisetag enorm ermuedend ist und man weder etwas Sinnvolles getan, noch etwas Tolles gesehen hat! Aber es ist nun mal notwendig, wenn man sich von einem Ort zu einem anderen bewegen will. Noch im Flugzeug wurde uns ueber Lautsprecher mitgeteilt, dass der Drogenbesitz in Malaysia die Todesstrafe bedeutet und dies fuer alle, also auch Auslaender. Da bekam ich doch gerade etwas das Nervenflattern, nicht dass ich Drogen nehmen oder mitfuehren wuerde, doch konnte ich nur das unterste Fach meines Rucksacks mit einem Schloss verschliessen und man hat ja schon die wildesten Sachen ueber Schmuggel etc. gehoert. Nicht gerade zu meiner Beruhigung trug bei, dass wir beobachteten, dass zig Koffer und Rucksaecke einfach frei zugaenglich fuer jedermann in der Ankunftszone herumstanden. Als mein Rucksack ueber das Laufband rollte, oeffnete ich diesen und nahm mir ein paar Mintuen Zeit um den Inhalt zu pruefen.. Lebenswichtig..
Kuala Lumpur ist eine Grossstadt also entsprechend laermig und schmutzig aber doch interessant. Nach einem Tag unterwegs in den Strassen, laeuft am Abend unter der Dusche graues Wasser den Abfluss runter.. Wir machten eine Stadtrundfahrt, besichtigten die interessanten Attraktionen und standen ebenfalls Schlange um eines der wenigen Tickets zu ergattern um auf die Petronas Twintowers zu kommen. Der Ausblick von dort oben ist phantastisch und das fruehe Aufstehen (6.35 Uhr) und das lange Anstehen (ca. 2 Stunden) haben sich allemal gelohnt.
Leider haben wir keinen Strand mehr zur Verfuegung um Beachball zu spielen oder um im Sand zu lesen. Deshalb machen wir uns jetzt mit dem Buch unter dem Arm auf, um uns im Stadtpark eine gemuetliche Ecke zu suchen und den Tag lesend ausklingen zu lassen.
Kuala Lumpur ist eine Grossstadt also entsprechend laermig und schmutzig aber doch interessant. Nach einem Tag unterwegs in den Strassen, laeuft am Abend unter der Dusche graues Wasser den Abfluss runter.. Wir machten eine Stadtrundfahrt, besichtigten die interessanten Attraktionen und standen ebenfalls Schlange um eines der wenigen Tickets zu ergattern um auf die Petronas Twintowers zu kommen. Der Ausblick von dort oben ist phantastisch und das fruehe Aufstehen (6.35 Uhr) und das lange Anstehen (ca. 2 Stunden) haben sich allemal gelohnt.
Leider haben wir keinen Strand mehr zur Verfuegung um Beachball zu spielen oder um im Sand zu lesen. Deshalb machen wir uns jetzt mit dem Buch unter dem Arm auf, um uns im Stadtpark eine gemuetliche Ecke zu suchen und den Tag lesend ausklingen zu lassen.
Donnerstag, 4. März 2010
Scooter, Kochkurs und Tauchen
Och, ist das Leben schoen, wenn man einfach so in den Tag hinein leben kann und sich erst nach dem Aufstehen um ca. 10.00 Uhr, bei einem gemuetlichen Fruehstueck mit Blick auf das Meer, entscheiden muss, was einem dieser Tag Schoenes bringen soll.
4.3.2010 Scooter
Wir mieteten einen Scooter, um damit die Insel Koh Lanta entdecken zu koennen ohne auf einen TukTuk Fahrer (Taxi) angewiesen zu sein. Christoph uebernahm wieder die Fuehrung (jedenfalls auf dem Scooter) und wir fuhren an einen wunderschoenen Strand, assen in einem luftigen Bambushuettchen ein Thai Curry, spielten Beachball (dies bei ca. 40 Grad) bis wir uns in die Fluten stuerzten und auf ein kuehles Nass hofften. Doch leider ist das Meer so unglaublich warm, dass es die Abkuehlung nur unter der kalten Dusche im Hotelzimmer gibt.
5.3.2010 Thai Kochkurs
Ich? Ich kann doch gar nicht kochen.. hab ich jedenfalls immer gemeint. Aber man siehe und staune auch ich lerne auf meine alten Tage hin noch kochen. Die Idee entstand spontan auf der gestrigen Scooterfahrt um die Insel, als wir an einer Kochschule vorbei fuhren. Begeistert von der Idee bei 40 Grad an den heissen Kochtoepfen zu stehen, schrieben wir uns sogleich fuer einen Nachmittagskochkurs ein. Wir kochten fuenf Gerichte in einer Openair Kueche. Das Essen war super lecker. Erstaunlich eigentlich, denn die Anweisungen des Kochlehrers verstand wohl niemand wirklich.. Thailaender die Englisch sprechen ist so eine Sache fuer sich.. Bereits nach dem dritten Gericht (Beef Salad, gelbes Curry mit Chicken, Chicken mit Sweet and Sour) mussten die meisten die nachfolgenden Gerichte in Tueten abpacken und fuer das Abendessen im Hotel aufheben. In unseren Baeuchen hatte es einfach keinen Platz mehr..
6.3.2010 und nochmals Tauchen..
Hin Duaeng und Hin Muaeng (purpurener und roter Felsen) sind die beiden bekanntesten Tauchplaetze im suedlichen Thailand. Die Prospekte versprechen, dass mit man mit 90 prozentiger Sicherheit einen Walhai bestaunen koenne. Die Fahrt zum Tauchgebiet dauert mit einem normalen Tauchboot geschlagene 4 Stunden. Wir wurden um 6.15 Uhr in unserem Hotel abgeholt und zum Hafen Saladan chauffiert. Die 4 stuendige Bootsfahrt verbrachten wir mit Lesen, Schlafen oder Blabla mit den anderen Tauchern. Der erste Tauchgang war so eher die Kategorie 'Na ja - katastrophal'. Die Sicht betrug hoechstens 10Meter. Chris hatte Probleme mit der Maske und dem Regulator und eine andere Taucherin der Gruppe verbrauchte die Luft in einem Zug! Die Gruppe musste nach nur 30 Minuten wieder auftauchen. Ich hatte das Glueck, dass wir eine andere Tauchgruppe kreuzten und ich mich ihnen fuer eine weitere halbe Stunde anhaengen konnte. Der zweite Tauchgang in Hin Duaeng war absolut toll! Wunderschoen bewachsener Felsen mit viel Leben daran und rund herum. Leider kehrten wir nach Koh Lanta zurueck ohne einen Walhai oder einen Manta gesehen zu haben.
4.3.2010 Scooter
Wir mieteten einen Scooter, um damit die Insel Koh Lanta entdecken zu koennen ohne auf einen TukTuk Fahrer (Taxi) angewiesen zu sein. Christoph uebernahm wieder die Fuehrung (jedenfalls auf dem Scooter) und wir fuhren an einen wunderschoenen Strand, assen in einem luftigen Bambushuettchen ein Thai Curry, spielten Beachball (dies bei ca. 40 Grad) bis wir uns in die Fluten stuerzten und auf ein kuehles Nass hofften. Doch leider ist das Meer so unglaublich warm, dass es die Abkuehlung nur unter der kalten Dusche im Hotelzimmer gibt.
5.3.2010 Thai Kochkurs
Ich? Ich kann doch gar nicht kochen.. hab ich jedenfalls immer gemeint. Aber man siehe und staune auch ich lerne auf meine alten Tage hin noch kochen. Die Idee entstand spontan auf der gestrigen Scooterfahrt um die Insel, als wir an einer Kochschule vorbei fuhren. Begeistert von der Idee bei 40 Grad an den heissen Kochtoepfen zu stehen, schrieben wir uns sogleich fuer einen Nachmittagskochkurs ein. Wir kochten fuenf Gerichte in einer Openair Kueche. Das Essen war super lecker. Erstaunlich eigentlich, denn die Anweisungen des Kochlehrers verstand wohl niemand wirklich.. Thailaender die Englisch sprechen ist so eine Sache fuer sich.. Bereits nach dem dritten Gericht (Beef Salad, gelbes Curry mit Chicken, Chicken mit Sweet and Sour) mussten die meisten die nachfolgenden Gerichte in Tueten abpacken und fuer das Abendessen im Hotel aufheben. In unseren Baeuchen hatte es einfach keinen Platz mehr..
6.3.2010 und nochmals Tauchen..
Hin Duaeng und Hin Muaeng (purpurener und roter Felsen) sind die beiden bekanntesten Tauchplaetze im suedlichen Thailand. Die Prospekte versprechen, dass mit man mit 90 prozentiger Sicherheit einen Walhai bestaunen koenne. Die Fahrt zum Tauchgebiet dauert mit einem normalen Tauchboot geschlagene 4 Stunden. Wir wurden um 6.15 Uhr in unserem Hotel abgeholt und zum Hafen Saladan chauffiert. Die 4 stuendige Bootsfahrt verbrachten wir mit Lesen, Schlafen oder Blabla mit den anderen Tauchern. Der erste Tauchgang war so eher die Kategorie 'Na ja - katastrophal'. Die Sicht betrug hoechstens 10Meter. Chris hatte Probleme mit der Maske und dem Regulator und eine andere Taucherin der Gruppe verbrauchte die Luft in einem Zug! Die Gruppe musste nach nur 30 Minuten wieder auftauchen. Ich hatte das Glueck, dass wir eine andere Tauchgruppe kreuzten und ich mich ihnen fuer eine weitere halbe Stunde anhaengen konnte. Der zweite Tauchgang in Hin Duaeng war absolut toll! Wunderschoen bewachsener Felsen mit viel Leben daran und rund herum. Leider kehrten wir nach Koh Lanta zurueck ohne einen Walhai oder einen Manta gesehen zu haben.
Mittwoch, 3. März 2010
Inselleben auf Koh Lanta
Unsere geschmiedeten Plaene von wegen einige Tage auf der bekannten Insel Koh Phi Phi und dann noch einige Tage auf der weniger bekannten Insel Koh Lanta zu verbringen, wurden wenige Minuten nach unserer Ankunft auf Koh Phi Phi revidiert.
KOH PHI PHI
Man stelle sich vor, eine Faehre mit ca. 250 Personen drauf und alle haben dasselbe Ziel: Die Bilderbuchinsel Koh Phi Phi (bekannt aus dem Film 'the Beach'). Ankunft an einem Pier, wo die Touristen durch eine Massenabfertigung geschleust werden, wo Schulter an Schulter die Einheimischen stehen und ihre Hotels anpreisen. Durch dieses Getuemmel kann man nur durchkommen, wenn einem der Satz 'we booked already' locker ueber die Lippen kommt. An der schmalsten Stelle hat die Insel nur einige Hundert Meter Durchmesser und auf genau diesen Punkt konzentriert sich das gesamte Inselleben mit zig Restaurants, Tauchschulen, Laeden, Hotels und Resorts.. Links und rechts von dieser 'Stadt' haette es sicher einige wunderschoene Orte und Resorts, aber wir wollten nicht mal mehr diese entdecken gehen. Wir mieteten ein kleines Bambusbungalow in einer Anlage direkt am Strand (wo sonst?) und wussten, dass wir in der Nacht wahrscheinlich kein Auge wuerden zu tun koennen. Diese Insel ist das Ibiza Thailands. Also in wenigen Worten eng, laut bis laermig, ueberfuellt mit betrunkenen Menschen und Partys im Dauerlauf.
Wir stuerzten uns auch ins Nachtleben, fanden eine nette Beachbar, lagen im Sand, schluerften Cocktails (mit Alkohol!), sahen den feuerschwingenden Einheimischen zu und wurden langsam aber sicher beschwipst. So wankten wir ins Bett und konnten doch noch beim allergroessten Laerm schlafen :-).
KOH LANTA
Also buechsten wir bereits am naechsten Morgen wieder aus und stiegen auf die Faehre nach Koh Lanta. Wunderschoen, idyllisch, ruhiger, angenehmer und und.. Wir haben uns in einem huebschen Resort ein Zimmer gemietet und geniessen nun nochmals 5 Tage Strand, Meer und Sonne.
KOH PHI PHI
Man stelle sich vor, eine Faehre mit ca. 250 Personen drauf und alle haben dasselbe Ziel: Die Bilderbuchinsel Koh Phi Phi (bekannt aus dem Film 'the Beach'). Ankunft an einem Pier, wo die Touristen durch eine Massenabfertigung geschleust werden, wo Schulter an Schulter die Einheimischen stehen und ihre Hotels anpreisen. Durch dieses Getuemmel kann man nur durchkommen, wenn einem der Satz 'we booked already' locker ueber die Lippen kommt. An der schmalsten Stelle hat die Insel nur einige Hundert Meter Durchmesser und auf genau diesen Punkt konzentriert sich das gesamte Inselleben mit zig Restaurants, Tauchschulen, Laeden, Hotels und Resorts.. Links und rechts von dieser 'Stadt' haette es sicher einige wunderschoene Orte und Resorts, aber wir wollten nicht mal mehr diese entdecken gehen. Wir mieteten ein kleines Bambusbungalow in einer Anlage direkt am Strand (wo sonst?) und wussten, dass wir in der Nacht wahrscheinlich kein Auge wuerden zu tun koennen. Diese Insel ist das Ibiza Thailands. Also in wenigen Worten eng, laut bis laermig, ueberfuellt mit betrunkenen Menschen und Partys im Dauerlauf.
Wir stuerzten uns auch ins Nachtleben, fanden eine nette Beachbar, lagen im Sand, schluerften Cocktails (mit Alkohol!), sahen den feuerschwingenden Einheimischen zu und wurden langsam aber sicher beschwipst. So wankten wir ins Bett und konnten doch noch beim allergroessten Laerm schlafen :-).
KOH LANTA
Also buechsten wir bereits am naechsten Morgen wieder aus und stiegen auf die Faehre nach Koh Lanta. Wunderschoen, idyllisch, ruhiger, angenehmer und und.. Wir haben uns in einem huebschen Resort ein Zimmer gemietet und geniessen nun nochmals 5 Tage Strand, Meer und Sonne.
Sonntag, 28. Februar 2010
Tauchsafari Similan Island & Richelieu Rock
Hello again..
Wir haben seit gestern wieder festen Boden unter den Fuessen. Nach sieben Tagen auf einem wunderschoenen Segeltauchboot schwankt dieser feste Boden jedoch immer noch gewaltig hin und her. Habe gerade das Gefuehl, dass mein Comupterbildschirm stetig von links nach rechts verrutscht!
Montag - Donnerstag (22. - 25.2.2010)
Frueh morgens wurden wir in Phuket mit einem Minibus abgeholt und in einer einenhalbstuendigen Fahrt nach Kao Lhak gebracht. Von da aus wurden wir auf ein Speedboot verfrachtet, welches waehrend zwei Stunden ueber die Wellen hinweg fetzte und uns zur MS Marmin in die Similan Islands brachte. Die Ankunft hat uns fast aus den Flipflops gehauen. Die MS Marmin ist ein wunderschoenes Segeltauchboot. Wir fuehlten uns sogleich vom ersten Tag an sehr wohl an Bord. Die Kabinen waren gut ausgestattet und jede Kabine hatte sogar ein eigenes Bad (ein angenehmer Luxus). Als wir ankamen war nur ein Paar aus Oesterreich an Bord und als uns mitgeteilt wurde, dass dies die naechsten vier Tage so bleiben wird, machten wir allesamt Luftspruenge. Das Schiff koennte 16 Taucher aufnehmen. So kams, dass wir eine "beinahe" privat Tauchkreuzfahrt hatten! Die Crew schloss uns ins Herz und wir sie.. So machte das Tauchen und alles Drumherum riesig Freude! Die Tauchgaenge waren bis auf einige wenige Ausnahmen wunderschoen. Auf den ersten paar Tauchgaengen sahen Christoph und ich einen Manta mit einem Durchmesser von 3 Meter und einen Sandtigerhai (selten, aber wahr) und zwei Schildkroeten (immer noch meine Favoriten!). Beim Anblick des Mantas, welcher an uns vorbei segelte, kehrt machte, um sich nochmals von der anderen Seite zu praesentieren, vergass ich einen Moment lang zu atmen - ein wunderschoener Anblick!
Wir tauchten immer mit Nitrox damit wir die 4 Tauchgaenge pro Tag locker machen konnten.. Na ja, so locker wars dann trotz Nitrox nicht. Gab denn auch Tage, an denen wir den ein oder anderen Tauchgang "spritzten" wie es die Oesterreicher zu sagen pflegten und uns auf dem Sonnendeck reckelten, lasen oder uns mit dem Speedboot an einen traumhaften einsamen Strand chauffieren liessen um einfach die Zeit und die Ruhe zu geniessen.
Freitag - Sonntag (26. - 28.2.2010)
Am Freitag Vormittag erfuhren Christoph und ich, dass wir doch nicht, wie bisher angenommen, die letzten drei Tage das Schiff fuer uns alleine haben wuerden. Mit einem Speedboot wurden sieben weitere Personen vom Festland an Bord gebracht. Dies bedeutete, dass wir zwei Tauchgruppen machen mussten. Somit wurde es um einiges lauter, enger, hektischer aber z.T. auch unterhaltsamer. Die Tauchgaenge in Richelieu Rock waren absolut phantastisch. Die Unterwasserwelt noch intakt und so voller Leben, dass wir aus dem Schauen und Staunen gar nicht mehr raus kamen. Dort sah ich meinen ersten Leopardenhai, leider nur noch von hinten, wie er sich schwanzwaedelnd aus dem Sand davon machte.
Alles in allem war diese Tauchkreuzfahrt ein absolut einmaliges und tolles Erlebnis. Das Schiff und die Crew waren erstklassig und dann erst die Verpflegung!! Habe trotz Tauchen (was koerperlich ja doch auch anstrengend sein kann) sicher ein Kilo zugelegt.. auch Christoph jammert ueber einen etwas groesseren Bauchumfang...
Wir haben seit gestern wieder festen Boden unter den Fuessen. Nach sieben Tagen auf einem wunderschoenen Segeltauchboot schwankt dieser feste Boden jedoch immer noch gewaltig hin und her. Habe gerade das Gefuehl, dass mein Comupterbildschirm stetig von links nach rechts verrutscht!
Montag - Donnerstag (22. - 25.2.2010)
Frueh morgens wurden wir in Phuket mit einem Minibus abgeholt und in einer einenhalbstuendigen Fahrt nach Kao Lhak gebracht. Von da aus wurden wir auf ein Speedboot verfrachtet, welches waehrend zwei Stunden ueber die Wellen hinweg fetzte und uns zur MS Marmin in die Similan Islands brachte. Die Ankunft hat uns fast aus den Flipflops gehauen. Die MS Marmin ist ein wunderschoenes Segeltauchboot. Wir fuehlten uns sogleich vom ersten Tag an sehr wohl an Bord. Die Kabinen waren gut ausgestattet und jede Kabine hatte sogar ein eigenes Bad (ein angenehmer Luxus). Als wir ankamen war nur ein Paar aus Oesterreich an Bord und als uns mitgeteilt wurde, dass dies die naechsten vier Tage so bleiben wird, machten wir allesamt Luftspruenge. Das Schiff koennte 16 Taucher aufnehmen. So kams, dass wir eine "beinahe" privat Tauchkreuzfahrt hatten! Die Crew schloss uns ins Herz und wir sie.. So machte das Tauchen und alles Drumherum riesig Freude! Die Tauchgaenge waren bis auf einige wenige Ausnahmen wunderschoen. Auf den ersten paar Tauchgaengen sahen Christoph und ich einen Manta mit einem Durchmesser von 3 Meter und einen Sandtigerhai (selten, aber wahr) und zwei Schildkroeten (immer noch meine Favoriten!). Beim Anblick des Mantas, welcher an uns vorbei segelte, kehrt machte, um sich nochmals von der anderen Seite zu praesentieren, vergass ich einen Moment lang zu atmen - ein wunderschoener Anblick!
Wir tauchten immer mit Nitrox damit wir die 4 Tauchgaenge pro Tag locker machen konnten.. Na ja, so locker wars dann trotz Nitrox nicht. Gab denn auch Tage, an denen wir den ein oder anderen Tauchgang "spritzten" wie es die Oesterreicher zu sagen pflegten und uns auf dem Sonnendeck reckelten, lasen oder uns mit dem Speedboot an einen traumhaften einsamen Strand chauffieren liessen um einfach die Zeit und die Ruhe zu geniessen.
Freitag - Sonntag (26. - 28.2.2010)
Am Freitag Vormittag erfuhren Christoph und ich, dass wir doch nicht, wie bisher angenommen, die letzten drei Tage das Schiff fuer uns alleine haben wuerden. Mit einem Speedboot wurden sieben weitere Personen vom Festland an Bord gebracht. Dies bedeutete, dass wir zwei Tauchgruppen machen mussten. Somit wurde es um einiges lauter, enger, hektischer aber z.T. auch unterhaltsamer. Die Tauchgaenge in Richelieu Rock waren absolut phantastisch. Die Unterwasserwelt noch intakt und so voller Leben, dass wir aus dem Schauen und Staunen gar nicht mehr raus kamen. Dort sah ich meinen ersten Leopardenhai, leider nur noch von hinten, wie er sich schwanzwaedelnd aus dem Sand davon machte.
Alles in allem war diese Tauchkreuzfahrt ein absolut einmaliges und tolles Erlebnis. Das Schiff und die Crew waren erstklassig und dann erst die Verpflegung!! Habe trotz Tauchen (was koerperlich ja doch auch anstrengend sein kann) sicher ein Kilo zugelegt.. auch Christoph jammert ueber einen etwas groesseren Bauchumfang...
Samstag, 20. Februar 2010
Insel Phuket
Heute gings quer durch ganz Bangkok mit einem Taxifahrer, welcher eigentlich Polizist ist, aber in den Ferien noch als Taxifahrer arbeiten muss. Wurde es im Verkehr mal eng, liess er einfach die Polizeisirene heulen und schon machten alle anderen Verkehrsteilnehmer brav Platz.. So benoetigten wir anstatt einer Stunde nur gerade mal 40 Minuten fuer die Strecke Downtown zum nationalen Flughafen.
Chaotisches Check-in, Pass- und Gepaeckkontrolle, wo es den meisten auf Sicherheit bedachten Menschen uebel werden wuerde. Aber das Glanzstueck hatten sie sich bis zum Schluss aufgehoben: das Flugzeug.. Eine uralte MD-80, welche an allen Ecken und Enden ihren rostigen Charme spielen liess und nicht damit geizte! Ok. Der Flug war angenehm und ohne Zwischenfall, also ohne Stossgebete oder aehnliches unsererseits.
In Phuket angekommen telefonierten wir mit dem Veranstalter der Tauchkreuzfahrt und wurden auf Deutsch in Phuket herzlich willkommen geheissen. Wir suchten uns ein gemuetliches Zimmer an einem kleinen unbekannten Strand im Nordwesten der Insel. Da wir nur zwei Naechte in Phuket bleiben, wollten wir uns nicht ins Getuemmel am Patong Beach im Sueden werfen um nochmals etwas Ruhe zu geniessen. Schliesslich werden wir bald fuer 6 Naechte auf engem Raum mit ca. 25 Leuten auskommen muessen.
Wir mieteten einen Scooter und Chris zeigte sich von der wagemutigen Seite als Fahrer und ich schloss hinter seinem Ruecken die Augen und liess mich einfach des Weges schaukeln.. Wir genossen noch die Abendsonne und den Sonnenuntergang am Strand und uebten uns wieder mal im Beachball. Uebung macht schliesslich den Meister:-)!
Chaotisches Check-in, Pass- und Gepaeckkontrolle, wo es den meisten auf Sicherheit bedachten Menschen uebel werden wuerde. Aber das Glanzstueck hatten sie sich bis zum Schluss aufgehoben: das Flugzeug.. Eine uralte MD-80, welche an allen Ecken und Enden ihren rostigen Charme spielen liess und nicht damit geizte! Ok. Der Flug war angenehm und ohne Zwischenfall, also ohne Stossgebete oder aehnliches unsererseits.
In Phuket angekommen telefonierten wir mit dem Veranstalter der Tauchkreuzfahrt und wurden auf Deutsch in Phuket herzlich willkommen geheissen. Wir suchten uns ein gemuetliches Zimmer an einem kleinen unbekannten Strand im Nordwesten der Insel. Da wir nur zwei Naechte in Phuket bleiben, wollten wir uns nicht ins Getuemmel am Patong Beach im Sueden werfen um nochmals etwas Ruhe zu geniessen. Schliesslich werden wir bald fuer 6 Naechte auf engem Raum mit ca. 25 Leuten auskommen muessen.
Wir mieteten einen Scooter und Chris zeigte sich von der wagemutigen Seite als Fahrer und ich schloss hinter seinem Ruecken die Augen und liess mich einfach des Weges schaukeln.. Wir genossen noch die Abendsonne und den Sonnenuntergang am Strand und uebten uns wieder mal im Beachball. Uebung macht schliesslich den Meister:-)!
Mittwoch, 17. Februar 2010
Tauchen in Koh Chang
Nachdem wir gestern beinahe den halben Tag verpennt haben und dann nur noch Dolce far niente am Strand mit Lesen und Beach Ball genossen haben, mussten wir fuer heute morgen den Wecker stellen und uns frueh aus dem Bett heben.
Um 8.30 Uhr (ja, dass ist frueh!) war Besammlung beim Tauchcenter. Mit einem grossen Tauchboot gings waehrend ca. einer Stunde zu einer Felsformation vor Koh Chang hinaus. Beide Tauchgaenge verliefen gut, aber leider war die Sicht nur ca. 5-7 Meter. Mehrere Male verloren Chris und ich den Divemaster aus den Augen. Aber zum Glueck fanden alle wieder aufs Boot zurueck und keiner der Taucher ging auf hoher See verloren..
Gesehen haben wir einige "blue spotted stingrays" einige Weichschnecken, Barracudas und wunderschoene Korallen.
Nach der Rueckkehr ins Bungalow waren wir beide sooooo muede, dass wir gleich am Strand fuer mehrere Stunden einschliefen und uns nur noch zum Essen gehen aufraffen konnten. Ich stelle immer wieder fest, dass Ferien wirklich anstrengend sein koennen!
Um 8.30 Uhr (ja, dass ist frueh!) war Besammlung beim Tauchcenter. Mit einem grossen Tauchboot gings waehrend ca. einer Stunde zu einer Felsformation vor Koh Chang hinaus. Beide Tauchgaenge verliefen gut, aber leider war die Sicht nur ca. 5-7 Meter. Mehrere Male verloren Chris und ich den Divemaster aus den Augen. Aber zum Glueck fanden alle wieder aufs Boot zurueck und keiner der Taucher ging auf hoher See verloren..
Gesehen haben wir einige "blue spotted stingrays" einige Weichschnecken, Barracudas und wunderschoene Korallen.
Nach der Rueckkehr ins Bungalow waren wir beide sooooo muede, dass wir gleich am Strand fuer mehrere Stunden einschliefen und uns nur noch zum Essen gehen aufraffen konnten. Ich stelle immer wieder fest, dass Ferien wirklich anstrengend sein koennen!
Montag, 15. Februar 2010
Inselferien auf Koh Chang
Abseits der allseits bekannten Touristenpfade sind wir heute von Bangkok mit einem Minivan Richtung Suedosten gereist. 5 Stunden dauerte diese doch etwas ermuedende Busfahrt. Danach verbrachten wir noch 2 Stunden auf einer klapperigen, vor sich hin rostenden, Faehre. Christoph erklaerte mir, dass wir nahe der Reeling sein sollten und nicht zu viele Einheimische um uns haben sollten. Haeh? Die Erklaerung: Wenn die Faehre untergehen sollte, sei es besser moeglichst weit weg von den Nichtschwimmern zu sein. Dies scheint eine Tatsache zu sein, unglaublich bei einem Land, wo ueber so viele Kilometer Kueste verfuegt! Frage: Warum lernen eigentlich die Schweizer schwimmen?
Auf der Insel Koh Chang angekommen quetschten wir uns wieder in einen Minibus aber diesmal nur fuer eine angenehme halbe Stunde. Angekommen am White Sand Beach fielen wir zuerst in ein staunendes andaechtiges Schweigen. Wunderschoener weisser Sand (wer haette das bei dem Namen gedacht!), zig groessere und kleinere, modernere und einfachere Holzbungalows am Strand, kleine Restaurant etc. Nicht zu vergessen 35 Grad am Schatten, hungrige Mosquitos und lauwarmes blaues Meerwasser.. Was will man mehr! Wir suchten uns ein schmuckes Strandbungalow fuer gerade mal Fr. 20.00 pro Nacht mit allem Drum und Dran und bester Strandlage.
Werden uns diese Nacht vom Rauschen des Meeres in den Schlaf wiegen lassen... einfach traumhaft!
Auf dieser Insel bleiben wir fuer die naechsten vier Tage und verbringen diese mit Faulenzen (gemaess den Ticos ((Costa Rica)) - Pura Vida), Suennele, Baedele, Lesen und nochmals Lesen (bin ja seit einigen Monaten zur absoluten Leseratte mutiert) und natuerlich TAUCHEN..
Also bis demnaechst wieder..
Auf der Insel Koh Chang angekommen quetschten wir uns wieder in einen Minibus aber diesmal nur fuer eine angenehme halbe Stunde. Angekommen am White Sand Beach fielen wir zuerst in ein staunendes andaechtiges Schweigen. Wunderschoener weisser Sand (wer haette das bei dem Namen gedacht!), zig groessere und kleinere, modernere und einfachere Holzbungalows am Strand, kleine Restaurant etc. Nicht zu vergessen 35 Grad am Schatten, hungrige Mosquitos und lauwarmes blaues Meerwasser.. Was will man mehr! Wir suchten uns ein schmuckes Strandbungalow fuer gerade mal Fr. 20.00 pro Nacht mit allem Drum und Dran und bester Strandlage.
Werden uns diese Nacht vom Rauschen des Meeres in den Schlaf wiegen lassen... einfach traumhaft!
Auf dieser Insel bleiben wir fuer die naechsten vier Tage und verbringen diese mit Faulenzen (gemaess den Ticos ((Costa Rica)) - Pura Vida), Suennele, Baedele, Lesen und nochmals Lesen (bin ja seit einigen Monaten zur absoluten Leseratte mutiert) und natuerlich TAUCHEN..
Also bis demnaechst wieder..
Patricia in ASIEN ?!?
Was ist da bloss schief gelaufen? Ich und Asien... Wer mich kennt, weiss, dass dies doch eigentlich nicht sein kann. Ich der Mittel- und Suedamerika Fan! Aber man soll ja oefters mal was Neues ausprobieren und deshalb bin ich seit 3 Tagen in Thailand.
Es hat noch einen anderen Grund und der heisst Christoph, mein guter Kollege aus Bern. Er ist bereits seit 2 Monaten in Neuseeland und Asien unterwegs und wollte unbedingt mal mit mir tauchen oder ich mit ihm. Wie auch immer und daraus wurden nun vier gemeinsame Tauch-, Trekking- und Hangerferien in Thailand und Malaysia.
Mein Flug startete erst am Freitag abend um 22.00 Uhr ab Zuerich. So spaet abzufliegen bin ich mir ueberhaupt nicht gewohnt. Ich konnte denn auch nicht schlafen im Flieger, einerseits, weil ich nicht muede war und andererseits weil die Emirates eine absolut geniale Airline ist. Selbst in der Economy haben alle Sitzplaetze einen eigenen kleinen Bildschirm in der Rueckenlehne eingebaut und es standen mir 160 verschiedene Programme u.a. 35 Kinofilme zur Verfuegung! Da soll noch jemand zur Ruhe kommen..
Die Zwischenlandung in Dubai war kurz und ich verbrachte diese auf einem Liegestuhl in der Abflughalle. Auf der Gangway staunte ich nicht schlecht, als man mich nach einem Blick auf mein Ticketabschnitt anwies, ich solle beim Gate D in den Flieger einsteigen... Ein Flieger mit mehreren Tueren? Ich sag nur.. bombastisch:
Ich flog mit der grossen doppelstoeckigen A380. Riesig, riesig und nochmals riesig. Ich konnte nicht mal sagen, wann wir losflogen oder unterwegs waren, man spuert rein gar keine Turbulenzen oder aehnliches in diesem monstroesen Flieger!
Am Flughafen in Bangkok erwartete mich bereits Christoph und sah mir wohl an, dass ich todmuede war. Wir fuhren mit einem Taxi ins Hotel Siam@Siam (Geheimtipp Bangkok - hat ein Swimmingpool im 12 Stock und man kann ueber den Bassinrand Bangkok von oben geniessen). Ab ins Bett und ich schlief wie ein Murmeltier, erwachte erst um 10.00 Uhr und dies mit dem Gefuehl es muesse Mitternacht sein - Hallo mein lieber Jetlag!
Es hat noch einen anderen Grund und der heisst Christoph, mein guter Kollege aus Bern. Er ist bereits seit 2 Monaten in Neuseeland und Asien unterwegs und wollte unbedingt mal mit mir tauchen oder ich mit ihm. Wie auch immer und daraus wurden nun vier gemeinsame Tauch-, Trekking- und Hangerferien in Thailand und Malaysia.
Mein Flug startete erst am Freitag abend um 22.00 Uhr ab Zuerich. So spaet abzufliegen bin ich mir ueberhaupt nicht gewohnt. Ich konnte denn auch nicht schlafen im Flieger, einerseits, weil ich nicht muede war und andererseits weil die Emirates eine absolut geniale Airline ist. Selbst in der Economy haben alle Sitzplaetze einen eigenen kleinen Bildschirm in der Rueckenlehne eingebaut und es standen mir 160 verschiedene Programme u.a. 35 Kinofilme zur Verfuegung! Da soll noch jemand zur Ruhe kommen..
Die Zwischenlandung in Dubai war kurz und ich verbrachte diese auf einem Liegestuhl in der Abflughalle. Auf der Gangway staunte ich nicht schlecht, als man mich nach einem Blick auf mein Ticketabschnitt anwies, ich solle beim Gate D in den Flieger einsteigen... Ein Flieger mit mehreren Tueren? Ich sag nur.. bombastisch:
Ich flog mit der grossen doppelstoeckigen A380. Riesig, riesig und nochmals riesig. Ich konnte nicht mal sagen, wann wir losflogen oder unterwegs waren, man spuert rein gar keine Turbulenzen oder aehnliches in diesem monstroesen Flieger!
Am Flughafen in Bangkok erwartete mich bereits Christoph und sah mir wohl an, dass ich todmuede war. Wir fuhren mit einem Taxi ins Hotel Siam@Siam (Geheimtipp Bangkok - hat ein Swimmingpool im 12 Stock und man kann ueber den Bassinrand Bangkok von oben geniessen). Ab ins Bett und ich schlief wie ein Murmeltier, erwachte erst um 10.00 Uhr und dies mit dem Gefuehl es muesse Mitternacht sein - Hallo mein lieber Jetlag!
Montag, 13. April 2009
Wieder zu Hause!
Mum und ich sind am Samstag nach einer langen, aber ruhigen Rückreise, mit einer Flugverspätung von einer Stunde heil, gesund, aber müde in Zürich-Kloten gelandet. Empfangen wurden wir von Reto und Kimmo - vielen Dank für's Abholen!
Ja, und somit verabschieden wir uns auch wieder einmal von diesem Blog und von meinen/unseren fleissigen Lesern! Vielen Dank für die Mails und die Kommentare. Es ist einfach schön am anderen Ende der Welt zu sein und doch immer mit seinen Liebsten zu Hause verbunden zu sein!
Also bis zum nächsten Mal... Ja, ja ich bin ja schon wieder am planen, jedenfalls mal gedanklich, denn Südamerika wartet ja noch auf mich :-). Also ich melde es Euch, wenn es wieder heisst: Hasta luego!
Ja, und somit verabschieden wir uns auch wieder einmal von diesem Blog und von meinen/unseren fleissigen Lesern! Vielen Dank für die Mails und die Kommentare. Es ist einfach schön am anderen Ende der Welt zu sein und doch immer mit seinen Liebsten zu Hause verbunden zu sein!
Also bis zum nächsten Mal... Ja, ja ich bin ja schon wieder am planen, jedenfalls mal gedanklich, denn Südamerika wartet ja noch auf mich :-). Also ich melde es Euch, wenn es wieder heisst: Hasta luego!
Sonntag, 5. April 2009
..und nochmals: Volcan Poas
Wir haben 4 schoene und erholsame Tage im NP Monteverde verbracht. Wir besuchten das Ranarium (Frosch und Schmetterlingsgarten) und konnten die zig verschiedenen Froesche, welche alle so in Costa Rica herumhuepfen bestaunen. Vorallem entzueckt waren wir natuerlich vom Wahrzeichen von Costa Rica, dem Rotaugenfrosch.. Aber es gibt also auch einen Jeansfrosch.. Ja, der ist ganz rot bis auf die blauen Beine!! Wir durften sogar des Nachts nochmals in den Park hinein, damit wir die Froesche auch noch in Aktion erleben konnten, denn die meisten sind ja nachtaktiv. So kam es, dass wir in dieser Halle standen mit Taschenlampen bewaffnet auf der Suche nach den quakenden Tierchen und uns vor lauter Laerm fast die Ohren zuhalten mussten! Es gibt doch tatsaelich ein Froschmann, welcher waehrend 50 Tagen sein Liedchen quaken muss bevor ihn eine Froschdame ueberhaupt eines Blickes wuerdigt.. Ausdauer muss man(n) haben!
Am letzten Tag waren wir im Nationalpark waehrend ca. 5 Stunden wandern und haben uns von der grossartigen Dschungelwelt Costa Ricas verabschiedet. Wir sahen wiederum Kapuzineraeffchen und Bruellaffen sowie einen Rostlaubenvogel.. Was das fuer einer ist? Der zwitschert in den allerhoechsten Toenen und solange man ihn nicht sieht, hat man das Gefuehl, was fuer ein huebscher Kerl das sein muss - bei so einem zauberhaften Gesang! Wir haben ihn dann im Blaetterdach entdeckt und waren masslos enttaeuscht.. klein, braunrotschwarz und von da an quitschte er nur noch in unseren Ohren..
Koennt ihr euch noch an den Beginn unserer Reise erinnern, als wir vom Valle Orosi durch San Jose zum Vulkan Arenal gefahren sind.. Wir fuhren damals fruehmorgens zum Vulkan Poas (noerdlich von San Jose) und fanden diesen leider im Nebel verhuellt. Also dachten wir uns heute, da wir sowieso von Monteverde nach San Jose fahren und (fast) am Vulkan Poas vorbei kommen wuerden, dass wir unser Glueck auch bei diesem Vulkan ein zweites Mal herausfordern sollten. Und siehe da, wir hatten einen sehr schoenen Blick auf diesen eindruecklichen Krater. Wir hatten strahlend schoenes Wetter und nur der Rauch des Vulkans selbst versperrte uns kurzzeitig den Blick in den kochenden Kratersee. Wieder mal konnten wir eine Nase voll vom Schwefelgeruch nehmen und uns be- und vernebeln lassen.
Dann lag das schwerste Stueck Arbeit vor uns.. wir mussten quer durch San Jose fahren um zu unserem zweitletzten Hotel hier in Costa Rica zu gelangen. Mum fuhr und ich hielt die Augen offen und dirigierte mit geradeaus, links, rechts, noch zwei Blocks und dann rechts und siehe da, wir standen vor dem Hoteleingang!!
Am letzten Tag waren wir im Nationalpark waehrend ca. 5 Stunden wandern und haben uns von der grossartigen Dschungelwelt Costa Ricas verabschiedet. Wir sahen wiederum Kapuzineraeffchen und Bruellaffen sowie einen Rostlaubenvogel.. Was das fuer einer ist? Der zwitschert in den allerhoechsten Toenen und solange man ihn nicht sieht, hat man das Gefuehl, was fuer ein huebscher Kerl das sein muss - bei so einem zauberhaften Gesang! Wir haben ihn dann im Blaetterdach entdeckt und waren masslos enttaeuscht.. klein, braunrotschwarz und von da an quitschte er nur noch in unseren Ohren..
Koennt ihr euch noch an den Beginn unserer Reise erinnern, als wir vom Valle Orosi durch San Jose zum Vulkan Arenal gefahren sind.. Wir fuhren damals fruehmorgens zum Vulkan Poas (noerdlich von San Jose) und fanden diesen leider im Nebel verhuellt. Also dachten wir uns heute, da wir sowieso von Monteverde nach San Jose fahren und (fast) am Vulkan Poas vorbei kommen wuerden, dass wir unser Glueck auch bei diesem Vulkan ein zweites Mal herausfordern sollten. Und siehe da, wir hatten einen sehr schoenen Blick auf diesen eindruecklichen Krater. Wir hatten strahlend schoenes Wetter und nur der Rauch des Vulkans selbst versperrte uns kurzzeitig den Blick in den kochenden Kratersee. Wieder mal konnten wir eine Nase voll vom Schwefelgeruch nehmen und uns be- und vernebeln lassen.
Dann lag das schwerste Stueck Arbeit vor uns.. wir mussten quer durch San Jose fahren um zu unserem zweitletzten Hotel hier in Costa Rica zu gelangen. Mum fuhr und ich hielt die Augen offen und dirigierte mit geradeaus, links, rechts, noch zwei Blocks und dann rechts und siehe da, wir standen vor dem Hoteleingang!!
Mittwoch, 1. April 2009
Monteverde - unsere letzte Station
Na, die Karibikkueste haben wir schneller wieder verlassen als geplant. Nachdem wir wegen unseres Sonnenbrandes zwei Tage nur auf der Veranda unseres Hotels zubrachten, hatten wir genug von der Sonne, Strand und Palmen.
Da wir in unserem Reisprogramm den Monteverde Nationalpark aus zeitlichen Gruenden rausgekickt hatten, ergab dieser Umstand fuer uns eine neue Perspektive. Also packten wir heute die Koffer und begaben uns auf die Fahrt Richtung San Jose (wieder mal - irgendwie fuehren alle Wege immer ueber San Jose). Ploetzlich wurde aus der Co-Pilotion eine Kotz-Pilotin - mir war total uebel - keine Ahnung warum.. Mum meinte, dass wir so nicht die geplante Strecke machen koennen und so hielt sie in San Ramon nach ca. 3 Stunden Fahrt und wollte ein Hotel suchen. Ich hatte mich nach einem kurzen Schlaefchen liegend auf dem Beifahrersitz wieder soweit erholt, dass wir entschieden doch weiter zu fahren. Ab nach Monteverde.. Wir waren heute wieder gesamthaft ca. 8 Stunden im Auto und fuhren von der Karibikkueste bis fast wieder an die Pazifikkueste zurueck... Wenn ich zu Hause bin, muss ich unbedingt eine Karte von Costa Rica ausdrucken und unsere Reiseroute, welche uns wortwoertlich kreuz und quer, rauf und runter und runter und rauf und quer und kreuz gefuehrt hat, einzeichnen.
In Monteverde fanden wir ein entzueckendes B&B. Wir haben ein Turmzimmer erhalten (eine Turnhalle) mit einer riesigen Terrasse, Blick auf den Vulkan Arenal (wieder mal) und einem wunderschoenen Badezimmer und sogar einer Badewanne! Hier beleiben wir jetzt noch 4 oder 5 Naechte.. werden im Nationalpark wandern gehen, eine Gondelfahrt durch den Regenwald machen und noch vieles mehr.
Da wir in unserem Reisprogramm den Monteverde Nationalpark aus zeitlichen Gruenden rausgekickt hatten, ergab dieser Umstand fuer uns eine neue Perspektive. Also packten wir heute die Koffer und begaben uns auf die Fahrt Richtung San Jose (wieder mal - irgendwie fuehren alle Wege immer ueber San Jose). Ploetzlich wurde aus der Co-Pilotion eine Kotz-Pilotin - mir war total uebel - keine Ahnung warum.. Mum meinte, dass wir so nicht die geplante Strecke machen koennen und so hielt sie in San Ramon nach ca. 3 Stunden Fahrt und wollte ein Hotel suchen. Ich hatte mich nach einem kurzen Schlaefchen liegend auf dem Beifahrersitz wieder soweit erholt, dass wir entschieden doch weiter zu fahren. Ab nach Monteverde.. Wir waren heute wieder gesamthaft ca. 8 Stunden im Auto und fuhren von der Karibikkueste bis fast wieder an die Pazifikkueste zurueck... Wenn ich zu Hause bin, muss ich unbedingt eine Karte von Costa Rica ausdrucken und unsere Reiseroute, welche uns wortwoertlich kreuz und quer, rauf und runter und runter und rauf und quer und kreuz gefuehrt hat, einzeichnen.
In Monteverde fanden wir ein entzueckendes B&B. Wir haben ein Turmzimmer erhalten (eine Turnhalle) mit einer riesigen Terrasse, Blick auf den Vulkan Arenal (wieder mal) und einem wunderschoenen Badezimmer und sogar einer Badewanne! Hier beleiben wir jetzt noch 4 oder 5 Naechte.. werden im Nationalpark wandern gehen, eine Gondelfahrt durch den Regenwald machen und noch vieles mehr.
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